Return Of The Roxy – Teil 45: Harrys Comeback – 26.03.26

Return Of The Roxy – Teil 45: HARRYS COMEBACK

Was: Kino im Saal des Brauhaus Nolte :: Harrys Comeback
Wann: Donnerstag, 26. März 2026, 20 Uhr
Wo: Brauhaus Nolte, Dahlenburger Landstr. 102, 21337 Lüneburg

An 26. März zeigen wir mit „Harrys Comeback“ eine wilde Hamburger Kiez-Krimi-Komödie in unserer Return of The ROXY-Filmreihe im Brauhaus Nolte.

Sechs Jahre Helgoland reichen. Harry kehrt zurück nach Hamburg – auf der Flucht vor Beziehungsstress, vor allem aber vor leeren Taschen. Die einstige Kiezgröße und Elvis-Imitator will alte Schulden eintreiben und wieder Fuß fassen.
Doch der Kiez ist nicht mehr derselbe. Zusammen mit Chucker und Khan gerät Harry zwischen skrupellose Zuhälter, Russenmafia und Auftragskiller. Nostalgie trifft auf knallharte Gegenwart.
Ein schräger Hamburg-Crime mit Herz, Pomade und ordentlich Druck auf dem Kessel. Mit u. a. Christian „Reverend“ Dabeler, Rocko Schamoni.

Regie hat bei diesem Independent-Film der Hamburger Torsten Stegmann geführt, der als Gast vor Ort sein wird und in einem Filmgespräch und Q&A von der Produktion seines Filmes berichten und Fragen beantworten wird.

Los geht’s um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, ein Hut geht rum.

Über den Film:
HARYS COMEBACK
75min, Deutschland 2010
Hamburg Kiez-Krimi-Komödie
ohne Altersbeschränkung
Regie: Torsten Stegmann
Buch: Torsten Stegmann, Marcus Tezlaff, Kathrin Voigt
mit: Harry Hartz, Rene Chambalu, Christian Dabeler, Rocko Schamoni, Waltraud Hartz, Christine Tetzlaff, uvm.

Hamburg, Deine Filmschaffenden…nicht nur Klaus Lemke stellte 1971 im inzwischen zum Kultfilm avancierten Rocker die Menschen und Milieus Hamburgs in den Mittelpunkt des Filmgeschehens. Henrik Peschel wandelte mit seinem 2009 veröffentlichen lautestem Heimatfilm Hamburgs Madboy und der Altona-Hommage Dicke Hose auf Lemkes Spuren und zeichnet ein ganz besonderes Bild seiner Stadt. Frei nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ reihte sich 2010 mit „Harrys Comeback“, dem ersten Langfilm von Torsten Stegmann, ein weiterer Hamburg-Film in diese Tradition ein.

Torsten Stegmann, den mit Lemke und Peschel eine langjährige Freundschaft verbindet, wird den Filmbegeisterten als Kinomacher und Mitorganisator diverser Filmfeste in der Hansestadt (u.a. Elblick-Festival) bekannt sein, er drehte den 4. Teil der Rollo Aller-Trilogie, der inzwischen Kultstatus genießt.
Erwartungsgemäß kreist die Geschichte in „Harrys Comeback“ um die Hansestadt. Torsten Stegmann wirft einen filmischen Blick auf St. Pauli, den Kiez und Harry, eine gescheiterte Kiezgröße, die Hamburg den Rücken gekehrt hat. Doch das Leben hat Anderes mit Harry vor, und ehe er sich versieht, sitzt er nach 6 Jahren Abwesenheit wieder bei Muttern auf St. Pauli am Mittagstisch – es gibt Hähnchen, sein Lieblingsessen. Doch die Vergangenheit holt Harry ein, er hat mit dem Kiez noch mehrere Rechnungen offen. Da als Einzelkämpfer seine Chancen gleich Null sind, ruft er seine alten Weggefährten Chucker und Khan auf den Plan, um sich gemeinsam durch den Kiezdschungel zu schlagen. Doch die Konkurrenz schläft nicht und die Kunde von Harrys Rückkehr beschäftigt alte Rivalen und neue Feinde. Es entspinnt sich ein Spiel aus Betrug, Verfolgung , Rache und es stellt sich die Frage: wer hat das beste Pokerblatt und gibt es überhaupt Sieger in diesem Spiel?

Wie Lemke und Peschel verlässt sich auch Stegmann nicht auf hochbezahlte Stars, teure Drehbücher oder filmgeförderte Produktionsabläufe. „Harrys Comeback“ ist eine Low-Budget-Produktion par exellance. Idee, Drehbuch, Regie, Musik und Umsetzung realisierte Stegmann mit Menschen aus seinem Freundeskreis, die Figuren wurden von Laiendarstellern verkörpert oder die Leute spielten einfach sich selbst. Der Modus Operandi lautet: DIY, do it yourself, sowohl die eigenständige künstlerische Ideengebung als auch die handwerkliche Umsetzung erfolgten ohne fremd finanzierte Budgets . Zudem konnte Stegmann seine beiden Rollo Aller-Helden Reverend Christian Dabeler und Rocko Schamoni für Gastrollen als Auftragskiller und eigenwilligem Kunstsammler gewinnen sowie Matthias Strozda als Besitzer einer Karaokebar.

Das ROXY:
Das legendäre Roxy-Kino ist zurück! Einmal im Monat, immer an einem Donnerstag, geht das Licht im Saal des Brauhaus Nolte aus und es wird spannend-abwechslungsreiche Filmkost präsentiert. Genau dort in diesem Saal war von 1953 bis 1963 das damals 7. Kino Lüneburgs – das Roxy –  zu finden, welches nun seit Juli 2022 unter dem Motto „Return Of The Roxy“ wieder da ist.
Bei der präsentierten filmischen Kost wird ebenso wie bei den Speisen im Nolte besonderen Wert auf Regionales gelegt. Die Filmemacher:innen stammen vorwiegend aus der (manchmal auch weiter gefassten) Umgebung und begleiten als Gäste den Abend mit der ein oder anderen Anekdote zu der Entstehung des Werkes. Dazu gibt es jeweils eine Einführung in den Abend von Andreas Thedens (Damn Fine Club Of Cinema) und Carsten Nolte, Specials und selbstverständlich auch köstliche Speisen und das leckere Nolte Bier.

Die kommende ROXY-Termine:
26.03.26
30.04.26 Double Feature: Wayne’s World 1+2
28.05.26 # 25.06.26 # 30.07.26
14.08.26 Roxy Kurzfilmabend
22.08.26 Roxy DIY Filmfestival 2026
Weitere Termine in Vorbereitung

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